Inklusion

Inklusion

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 ist die Erich-Fried-Gesamtschule Schule des Gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung. In diesem Jahrgang wurde erstmals eine inklusive Klasse eingerichtet. In den Schuljahren 2012/13 und 2015/16 kamen weitere inklusive Lerngruppen hinzu.

Dort werden im Sinne der angestrebten Inklusion Kinder mit Lernbehinderungen mit den übrigen Kindern gemeinsam unterrichtet. Zurzeit (Stand 2019) besuchen 50 Kinder mit Sonderpädagogischen Förderbedarf unsere Schule. 19 Heranwachsende werden zieldifferent unterrichtet. Begleitet wird die Arbeit durch zwei Sonderpädagoginnen, einem Sonderpädagogen, einer MPT Kraft, zwei Schulsozialarbeiterinnen und einem Schulsozialarbeiter.

Klassen des gemeinsamen Lernens

Die Klassen des gemeinsamen Lernens der Erich-Fried-Gesamtschule

  • bestehen aus ca. 25 bis 28 Schülerinnen und Schülern, davon ca. 5 bis 7 Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischen Förderbedarf
  • werden zieldifferent und zielgleich gemäß den Richtlinien der allgemeinen Regelschule und nach den Richtlinien der entsprechenden Förderschule unterrichtet
  • von den zwei Klassenlehrern/-innen und ihrem Jahrgangsteam geleitet
  • werden durch Sonderpädagogen unterstützt (s. o.).

In den inklusiven Klassen entscheiden die Teamlehrerinnen und -lehrer individuell und flexibel zwischen Formen der äußeren Differenzierung, der vollständigen Integration bzw. Mischformen. Die Unterrichtsstunden werden teilweise doppelt besetzt. Dabei begleitet die Sonderpädagogin bzw. der Sonderpädagoge in der Regel die Kernfächer. In allen anderen Stunden wird der Unterricht der inklusiven Klassen im Teamteaching kooperativ, kontinuierlich und langfristig möglichst von Teamlehrern/-innen durchgeführt

Den inklusiven Klassen stehen neben dem Klassenraum auch ein Raum für Förder- und Differenzierungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Einrichtung richtet sich nach den besonderen individuellen Förderbedürfnissen. Klassen- und Differenzierungsraum müssen benachbart sein. Dieser Klassenraum verfügt über eine Arbeitszone sowie Rückzugsmöglichkeiten und eine flexible Möblierung. Ausreichende Abstellmöglichkeiten für Schultaschen, persönliches Material und Arbeitsmittel sind vorhanden.

Inklusion ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Arbeit in den verschiedenen Lerngruppen gut angefangen hat und die Integration der Kinder auf Dauer gelingen kann, wenn die Rahmenbedingungen kontinuierlich an die Bedarfe angepasst werden.

Vor der Aufnahme der Inklusionsarbeit verabschiedete die Schulkonferenz der EFG ein umfassendes Positionspapier.