Die OberstufeDie gymnasiale Oberstufe der Erich-Fried-Gesamtschule umfasst die Jahrgänge 11 - 13. Sie wird besucht von „eigenen" SchülerInnen sowie regelmäßig auch von zahlreichen „externen" Schülern, die die SI zuvor an einer anderen Schule oder Schulform besucht haben. In jedem Fall ist zum Besuch der Sekundarstufe II am Ende der Klasse 10 der Erwerb der Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk (FORQ) erforderlich, was an entsprechend gute Schulleistungen gekoppelt ist. Die Gymnasiale Oberstufe schließt i.d.R. nach bestandener Abiturprüfung am Ende der Klasse 13 ab mit der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife bei entsprechenden Schulleistungen am Ende der Klasse 11 oder 12. Seit dem Jahr 2007 nimmt die Erich-Fried-Gesamtschule wie alle Schulen des Landes am Zentralabitur teil. Die Jahrgangsstufen 11 - 13 an der E-F-G sind in der Regel 2-3-zügig und umfassen in der Eingangsstufe ca. 70 SchülerInnen. Neben dem Oberstufenleiter ist für jede Jahrgangsstufe ein Beratungslehrer/eine Beratungslehrerin zuständig. Bei dieser Größe der Oberstufe ist es fast selbstverständlich, dass dem Beratungsteam jeder Oberstufenschüler namentlich bekannt ist. Der Oberstufe stehen siben Klassenräume im Ober- bzw. Erdgeschoss des Altbaus der E-F-G sowie ein großer Aufenthaltsraum vor dem Klausurraum zur alleinigen Verfügung. Je eine Damen-/ und Herrentoilette sind ebenfalls ausschließlich für die Benutzung durch OberstufenschülerInnen vorhanden. Während der Pausen ist den OberstufenschülerInnen der Aufenthalt im Schulgebäude erlaubt. Auch stehen den OberstufenschülerInnen die Wiese hinter dem Schulgebäude und die ehemalige Cafeteria als Aufenthaltsräume während der Pausen und in den Freistunden zur Verfügung. Das Kursangebot der Erich-Fried-Gesamtschule umfasst (nahezu) alle Fächer, die üblicherweise angeboten werden. Die konkrete Kursbildung entscheidet sich von Jahr zu Jahr aufgrund der jeweils aktuellen Wahlen der Schüler. Wenn ein gewünschter Kurs aufgrund zu geringer Wahlen nicht zustande kommt, so besteht i.d.R. die Möglichkeit, im Rahmen der Kooperation mit den drei Herner Gymnasien und der Mont-Cenis-Gesamtschule diesen Kurs zu besuchen. „Tradionellerweise" kann man davon ausgehen, dass im Leistungskursbereich die Fächer Deutsch, Mathematik, Biologie und eine Gesellschaftswissenschaft an der Erich-Fried-Gesamtschule durchgeführt werden. Im Grundkursbereich finden sich die zuerst genannten Fächer ebenfalls wieder. Hinzu kommen Englisch, Latein, Französisch, Geschichte, Erziehungswissenschaft, Sozialwissenschaften, Erdkunde, Philosophie, Kunst, Musik, Physik, Chemie, Informatik, katholische und evangelische Religionslehre und Sport. Für die Fremdsprachenverpflichtung gibt es drei Möglichkeiten. Entweder wird die 2. Fremdsprache (Französisch) in Klasse 7 gewählt; dann ist mit Ende der Klasse 10 die Fremdsprachenverpflichtung abgegolten und nur eine dieser Fremdsprachen ist bis zum Abitur zu belegen. Oder es wird ab Klasse 9 Latein gewählt, in diesem Fall muss Latein bis mindestens zum Ende der Jahrgangsstufe 11 belegt werden. Ist in der Sekundarstufe I keine 2. Fremdsprache belegt worden, so muss diese (Latein oder Französisch) von 11 bis 13 in einem 4-stündigen Kurs belegt werden. Selbstverständlich sind auch drei Fremdsprachen möglich. Seit dem Schuljahr 2003/04 ist es verpflichtend, zwei Fremdsprachen oder zwei Naturwissenschaften bis zum Abitur zu belegen. In der Stadt Herne wird seit den 80er Jahren die Kooperation der gymnasialen Oberstufen durchgeführt. Auch die gymnasiale Oberstufe der E-F-G beteiligte sich von Beginn an an der Kooperation in der Stadt Herne. Fünf gymnasiale Oberstufen von drei Gymnasien und zwei Gesamtschulen kooperieren hier. Sowohl die einzurichtenden Kurse als auch die Klausuren werden hier mehrmals jährlich teilweise gemeinsam geplant. Dadurch wird es unseren Schülern ermöglicht, auch alle nicht an der E-F-G angebotenen Grund- und Leistungskurse anderer Schulen zu besuchen und natürlich auch dort die Klausuren zu schreiben. Eine Reihe von Kursen kommen nur durch die Zusammenlegung der Schüler aller fünf Schulen zustande. In der Regel ist es möglich, durch einen von der Stadt Herne finanzierten und von den Kooperationsschulen organisierten Shuttlebus die Fahrten zu und von den "Koop-Schulen" abzuwickeln. |