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Inklusion

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 ist die Erich-Fried-Gesamtschule Schule des Gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung. In diesem Jahrgang wurde erstmals eine integrative Klasse eingerichtet. In den Schuljahren 2012/13 und 2015/16 kamen weitere integrative Lerngruppen hinzu. Dort werden im Sinne der angestrebten Inklusion Kinder mit Lernbehinderungen mit den übrigen Kindern gemeinsam unterrichtet. Zurzeit (Stand 2015) besuchen 25 Kinder mit besonderem Förderbedarf unsere Schule. 19 Heranwachsende werden zieldifferent unterrichtet. Begleitet wird die Arbeit durch eine Förderlehrerin und einen Förderlehrer mit insgesamt 1,7 Stellen.

Klassen des gemeinsamen Lernens

  • Die Klassen des gemeinsamen Lernens der Erich-Fried-Gesamtschule
  • bestehen aus ca. 20 Schülern, davon ca. 5 bis 8 Förderschüler
  • werden zieldifferent gemäß den Richtlinien der allgemeinen Regelschule und nach den Richtlinien der entsprechenden Förderschule unterrichtet
  • von den zwei Klassenlehrern/-innen und ihrem Jahrgangsteam geleitet
  • werden durch Förderschullehrkräfte unterstützt (s. o.).

In der integrativen Klasse entscheiden die Teamlehrerinnen und -lehrer individuell und flexibel zwischen Formen der äußeren Differenzierung, der vollständigen Integration bzw. Mischformen. Die Unterrichtsstunden werden teilweise doppelt besetzt. Dabei begleitet die Förderlehrerin bzw. der Förderlehrer in der Regel die Kernfächer. In allen anderen Stunden wird der Unterricht der integrativen Klasse im Teamteaching kooperativ, kontinuierlich und langfristig möglichst von Teamlehrern/-innen durchgeführt. Der integrativen Klasse steht neben dem Klassenraum auch ein Raum für Förder- und Differenzierungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Einrichtung richtet sich nach den besonderen individuellen Förderbedürfnissen. Klassen- und Differenzierungsraum müssen benachbart sein. Dieser Klassenraum verfügt über eine Arbeitszone sowie Rückzugsmöglichkeiten und eine flexible Möblierung. Ausreichende Abstellmöglichkeiten für Schultaschen, persönliches Material und Arbeitsmittel sind vorhanden.

Inklusion ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Arbeit in den verschiedenen Lerngruppen gut angefangen hat und die Integration der Kinder auf Dauer gelingen kann, wenn die Rahmenbedingungen kontinuierlich an die Bedarfe angepasst werden.

Vor der Aufnahme der Inklusionsarbeit verabschiedete die Schulkonferenz der EFG ein umfassendes Positionspapier. Dieses kann hier heruntergeladen werden. DOWNLOAD

Auch hier hinein kann man alles mögliche schreiben.

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