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Projektbeschreibung
Vom Kohle abräumen und Asche machen im Pott
Seit dem Schuljahr 1997 haben sich bisher 246 Schülerinnen und Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule in Herne entschieden, für das 9.und 10. Schuljahr mit jeweils drei Wochenstunden das Unterrichtsfach "Kohlengräberland" zu wählen. (Seit 2008 bereits ab der 8. Klasse zweistündig.)
Im wahrsten Sinne des Wortes 'erfahren' sie hier Originalschauplätze im Ruhrgebiet, sprechen mit Zeitzeugen über die Regionalgeschichte, den Strukturwandel, die Revierkultur, nehmen an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen 'vor Ort' teil, z.B. im Schauspielhaus Bochum oder in der Jugendkunstschule in Wanne-Eickel.
Das Spektrum der Themen ist vielfältig und reicht von der Einwanderungsgeschichte über den Bergarbeiterstreik bis zur Zechenschließung, vom Ruhrpott-Deutsch bis zum Revierfußball.
Seit dem Jahr 2003 versuchen die "Kohlengräber" ihre Eindrücke in Rezitationen, Szenen, Liedern und Tanztheater „auf die Bühne zu bringen“ und zu verfilmen, - wenn möglich sogar an Originalschauplätzen wie z.B. im Bergbaumuseum Bochum oder der Zeche Zollern in Dortmund.
Im Rahmen dieses Projektes veranstalten die Schüler gemeinsam mit ihren Kursleitern öffentliche Kulturabende und haben dort auch die Gelegenheit mit den Menschen über das Erlebte zu sprechen.
Was ist das Kohlengräberland?
Antwort gibt euch dieses Video.