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"White Horse Theatre" begeisterte die Unterstufe
"King Lear meets Aschenputtel", so könnte man die Aufführung des Whitehorse Theatre mit vier Worten zusammenfassen. Mit typischen britischem Humor riss die vierköpfige Theatertruppe aus England am 15. Januar die 10 bis 13jährigen Schüler buchstäblich von den Sitzen. Und all das obwohl ausschließlich in englischer Sprache. Auch Shakespeare-Fans wären auf ihre Kosten gekommen. Der turbulente Einakter mit dem Titel "A pinch of salt" parodierte gekonnt die im Original gar nicht so komische Tragödie des englischen Nationaldramatikers. King Lear stellt seine drei Töchter auf die Probe. Jede soll ihm bildhaft schildern, wie sehr sie ihn liebt. Cordelia, seine Lieblingstochter, vergleicht ihre Liebe mit dem Verhältnis von einer Prise Salz zu einem Stück Fleisch. Der König ist entsetzt und verstößt seine Tochter. Die wandelt sich von der Prinzessin zum Aschenputtel, tritt in den Küchendienst eines Grafen und entfacht anonym bei einem Ball die Liebe des jungen Prinzen. Dieser möchte die unbekannte Schöne wiedersehen und stirbt fast vor Liebeskummer. In dem Haferbrei, der ihm vom Küchenpersonal zur Genesung gereicht wird, findet er plötzlich den Ring, den er Cordelia am Abend des Balls geschenkt hatte. Am Ende finden alle zueinander und auch der inzwischen erblindete King Lear erkennt seinen Irrtum und schließt seine verschollene Tochter wieder glücklich in die Arme.
Whitehorse Theatre 2009 - Gallerieskript by suja.de
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