gemeinsam leben - gemeinsam lernen

Hauptmenü

Startseite
Über uns
Kontakt
Anfahrt
Anmeldung
Fotoalben
Termine
Downloads
Intern
News-Archiv
Datenschutz




Aktuelle Informationen

SV- Gruppe nach Petitionseingabe am 10.10.2018 zur Erörterung im Petitionsausschuss im Landtag

Nachdem die Umfrage unter Schüler*innen in NRW zu ihrem Befinden in Schule und ihre erschreckenden Ergebnisse zu einer Landtagspetition geführt hatte, wird am 10.10. nun eine SV- Gruppe zur Erörterung zum Petitionsausschuss des Landtages reisen.

SV- Gruppe nach Petitionseingabe am 10.10.2018 zur Erörterung im Petitionsausschuss im Landtag
Nachdem die Umfrage unter Schüler*innen in NRW zu ihrem Befinden in Schule und ihre erschreckenden Ergebnisse zu einer Landtagspetition geführt hatte, wird am 10.10. nun eine SV- Gruppe zur Erörterung zum Petitionsausschuss des Landtages reisen. Neben der SV- Gruppe als Petenten werden dort neben den Mitgliedern des Petitionsausschusses auch Mitglieder des Landtags- Schulausschusses aus allen Fraktionen des Landtages, dazu Mitarbeiter des Ministeriums und der Bezirksregierung Arnsberg und eventuell Abgesandte der Stadt Herne mit erörtern. Ausgehend von dem Gedanken, dass es aus unserer Sicht absolut Sinn machte, neben durchgehend vorgesehenen Leistungsmessungen auch andere Dinge in den Blick zu nehmen, die im Leben in unserer demokratischen Gesellschaft von Belang sind (Demokratiefähigkeit, Toleranz, soziales Handeln, Kreativität, Selbstkompetenzen usw.) regen wir an, darüber nachzudenken, das System grundsätzlich anders und neu zu denken. Wenn Schule in Gesellschaft hineinwirkt und die Gesellschaft wiederum auch in Schule hinein, wenn Kinder und Jugendliche tatsächlich das Wichtigste „Gut“ sind, das wir haben (wie man es von allen Seiten immer wieder hört), dann sollten wir unser Zusammenleben in Schule nicht vorwiegend aus der Sicht der Leistungsoptimierung steuern, sondern – so unser Vorschlag – ganz neu in anderer Sichtweise, zum Beispiel unter der Überschrift „Wohlbefinden“.
Was, so würden wir fragen, benötigten alle vom Schulsystem Betroffenen, um ihr Leben in der demokratischen, sozialen Gesellschaft wohlergehend gelingen lassen zu können – welche Förderungen, Hilfestellungen, Herausforderungen, Unterstützungen bräuchte jedes Kind an welchen Stellen? Dann wäre die Frage, welche Kompetenzen benötigten die Kinder und Jugendlichen für ihr Leben in Berufen und welche Ansprüche hat die Wirtschaft, ein wichtiges Element von Schule, aber eben nur EINES ! Wir glauben, dass sich – dekliniert man unseren Ansatz logisch weiter nach „unten“ durch - viele der derzeitigen Widersprüche im System (Inklusions- und Intergrationsansprüche in einem insgesamt aber leistungs- selektiven System, Individualisierungsnotwendigkeiten durch immer extremere und vielfältigere Bedürftigkeiten der Kinder und Jugendlichen in einer sich immer weiter wandelnden Risikogesellschaft bei systemisch immer stärker vorgegebenen Standardisierungen etc.) auflösen würden. Am Ende sind wir davon überzeugt, dass unser Ansatz allen im Schulsystem befindlichen Menschen sehr viel mehr gerecht werden würde, als dies offensichtlich gerade der Fall ist, und dass Schule dann deutlich stärker mitwirken würde an einer sozialen, toleranten, gerechten, warmen, umweltgerechten, demokratischen Gesellschaft als sie es heute an vielen Stellen kann.
Wir werden unsere Gedanken in der Erörterung vorstellen, für sie eintreten und auch kämpfen, weil wir glauben, dass es sich lohnt und mehr als Not tut. Wir hoffen und wünschen uns, unser Engagement jetzt ist mit ein Startsignal für viele, die unsere Sicht teilen und wünschen uns, am Ende erreichen wir viele offene Ohren, klaren Geiste und warme Herzen und schließlich Unterstützung bei Veränderungen …

[ aktuelle Nachrichten ] [ Nachrichten-Archiv ] [ Druckansicht ]